Ein Traum in Gorotex

17 03 2012

Hallo Zusammen

Nachdem ich die Sonne genossen hatte und die Wettervorhersage für die nächsten Tage in Puerto Madryn nicht so gut aus sah habe ich mich weiter auf den Weg in den Süden gemacht. Mein Ziel war El Calafate. Bei der Ankunft sagte mir die Stadt nicht so zu und es gab auch keine Möglichkeit zum Wandern. So habe ich mich kurzer Hand in den nächsten Bus gesetzt und bin nach Puerto Natales gefahren. Früh am nächsten Morgen (nachdem ich meine Ausrüstung sortiert und Lebensmittel für 8 Tage gekauft hatte) ging es in den Parque National Paine del Torres. Bin 7 Tage das große „O“ gewandert. Die Landschaft ist einfach überwältigend. So unglaublich vielseitig, es ging in der Steppe los durch eine Landschaft die irgendwie wie eine Savanne aussieht in Wälder durch Sumpfgebiete ins Gebirge und umgeben ist das Ganze von riesigen Gletschern und Seen. Des Weiteren sind die Naturgewalten hier so unglaublich, da wird man von Windböen wirklich umgeworfen und das Wetter es definitiv sehr wechselhaft. Die Wege sind gut angelegt (mit einigen Herausforderungen aber immer irgendwie machbar). Einziger Wehrmustropfen war, das wild campen streng verboten ist und dies sogar kontrolliert wird, so musste man immer auf vorgegebenen Campingplätzen übernachten. Des Weiteren ist der vordere Teil der Wanderung völlig überlaufen da hat man keine 20 Minuten Ruhe auf den Wegen und die Campingplätze sind überfüllt. Diesen Teil, ob wohl er angeblich die berühmten Aussichtspunkte bietet, bin ich dann in 1,5 Tagen schnell abgelaufen und habe den hinteren Teil der Wanderung genossen. Am ersten Tag hatte ich noch ein chilenisches Pärchen kennengelernt mit denen ich zusammen gewandert bin (mein Spanisch wird besser) und auf dem Campingplatz habe ich Ragel wiedergetroffen (Bekannte aus Buenos Aires) was mich gefreut hat. Ansonsten habe ich es dann vorgezogen alleine zu wandern, ich bin einfach zu langsam, mache definitiv zu viele Raucherpausen und mag die Stille der Natur lieber. Insgesamt hat man sich am Abend so oder so auf den Campingplätzen wiedergetroffen. Wobei das „O“ nur sehr wenige Leute laufen (ungefähr 10 Personen auf den Campingplätzen). Heute entspanne ich mich in der Hostel was mir die Zeit gibt mal wieder was zu schreiben. Muss aber Chile so schnell wie möglich verlassen, das ist hier teurer als in der Schweiz und die melken die Touristen wie Kühe.

Schöne Grüße

Jan



Wind Wellen Surfen

17 03 2012

Hallo Zusammen

Nun ja jetzt hat es ja etwas länger gedauert und das ist alles nicht mehr so aktuell, dementsprechend gibt es nun gleich zwei Artikel. Habe letzte Woche noch ein paar Tage in Puerto Madryn einen Surf Kurs gemacht. Hat echt Spaß gemacht, es ging gleich aufs Wasser mit einem bisschen kleineren Brett und einem größeren Segel. War praktisch Privatunterricht wodurch ich auch richtig weit raus in die Bucht fahren konnte. Mit einen Meter hohen Wellen wird das Ganze aber deutlich anspruchsvoller. Werde versuchen einen weiteren Kurz in Peru oder Ecuador zu machen. Ansonsten war ich an einsamen Stränden und habe einfach ein bisschen ausgespannt. Hatte auch wieder Glück mit den Leuten.

Schöne Grüße

Jan